Die Geschichte hinter dem D³

Yves Andres, Orthopädieschuhmachermeister (OSM) bei Härdi Orthotech, Produkteentwicklung D³.

Am Anfang war das Fussproblem


Bei Fussuntersuchungen und Ganganalysen im Rahmen unserer Arbeit als Orthopädieschuhmachermeister ist uns aufgefallen, wie häufig Fussprobleme in Zusammenhang mit einer verkürzten hinteren Muskelkette (Wadenmuskulatur und Hamstrings) stehen. Ein weit verbreitetes Problem, fast schon eine Zivilisationserkrankung, gefördert durch sitzende Tätigkeiten und Bewegungsmangel. Aber auch durch spezifische Krankheitsbilder und andere Mechanismen, die für eine Dysbalance der Fussbeuger (Plantarflexoren) gegenüber den Fussstreckern (Dorsalextensoren) sorgen.

Individuelle Bedürfnisse. Gemeinsames Problem.


Die ambitionierte Sportlerin mit der chronischen Achillessehnenentzündung leidet oft an einer verkürzten hinteren Muskelkette. Aber auch der Pensionär mit Diabetes und Polyneuropathie weist häufig eine dorsale Verkürzung auf. Nur haben nicht beide Zielpersonen das gleiche Dehnpotenzial und den gleichen Bewegungsradius im oberen Sprunggelenk. Wie oft haben wir mit unseren Patientinnen und Patienten über dosierte Dehnübungen gesprochen und festgestellt, wie viel man beim Dehnen eben auch falsch machen kann. Wie anspruchsvoll dosiertes Dehnen ist. Und wie oft es im stressigen Alltag vergessen geht. So ist, quasi aus einer beruflichen Bedarfssituation, der Wunsch nach einem variabel nutzbaren Dehngerät entstanden: einfach in der Anwendung, effizient und gut einsetzbar im Alltag.

Christian Härdi, Orthopädieschuhmachermeister (OSM), Geschäftsführer Härdi Orthotech, Produkteentwicklung D³.



Viele Ideen. Ein D³.


Weil uns die herkömmlichen Therapiegeräte nicht überzeugt haben, begannen wir damit, Neigungswinkel zu berechnen und diese auf den physiologischen Bewegungsradius von verschiedenen Sprunggelenken abzustimmen. Wir haben Prototypen gebaut, ausprobiert, Patientinnen und Patienten als Versuchskaninchen eingesetzt, modifiziert, alles wieder über den Haufen geworfen, neu konzipiert und wieder ausprobiert. Bis wir das Gefühl hatten, das passt, das kommt gut. Und jetzt ist er da, der D³. Möge er ganz vielen Menschen einen gesundheitlichen Nutzen bringen.           

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Anna Matter, Ansprechperson und Geschäftsleitung